Anlässlich des 35. Jubiläums unseres Weltladens haben wir eine Weinbergwanderung mit Frau Julia Haller, Juniorchefin vom Weingut Heindl, nach Ipsheim unternommen.
Die goldene Oktobersonne taucht die Hügel unterhalb der Burg Hoheneck in ein sanftes Licht. Das Weinlaub schimmert in unzähligen Grünschattierungen, die ersten Weinreben sind schon gelb gefärbt. Julia Haller führt die Wandergruppe des Weltladen-Teams durch dieses herbstliche Ambiente. Die Juniorchefin des Ipsheimer Weingutes Heindel ist hier an einem ihrer Arbeitsplätze. Fast rund ums Jahr gibt es hier Arbeit für die junge Winzerin und ihre Mitarbeitenden. Und es ist harte Arbeit, vieles wird von Hand erledigt. Etwa das Pflanzen und Schneiden der Reben oder das Anschließen der jungen Triebe an die Spalierdrähte - und nicht zuletzt die Lese der Trauben, die ausschließlich per Hand erfolgt. Weil das Weingut Heindel seit einigen Jahren biologisch-dynamisch bewirtschaftet wird, also keine chemische Düngung nutzt, legt man großen Wert auf die Gesundheit der Böden. Zwischen den Rebzeilen sprießt üppiges Grün. Das ist gut für die Reben, die Biodiversität und beugt der Bodenerosion vor, erzählt Julia Haller.
Trotz der harten Arbeit im Weinberg kann sie sich auch für die Schönheit der heimatlichen Landschaft begeistern - ebenso wie ihre Gäste. Diese lernen beim gut zweistündigen Rundgang viel Neues über den Weinbau. So hört die Gruppe mit Erstaunen, dass die Rebstöcke in europäischen Weinbergen so zu sagen „halbe Amerikaner“ sind, wie Julia Haller erzählt. Im 19. Jahrhundert richtete die aus Nordamerika eingeschleppte Reblaus verheerende Schäden in europäischen Weinbergen an. Später wurden amerikanische Weinreben, die resistent gegen Reblausfraß an den Wurzeln waren, als so genannte Unterlagsreben genutzt und mit europäischen Reisern veredelt. Nahezu alle Weinstöcke stehen heute auf diesen amerikanischen Wurzeln.
Nach so viel Theorie war in der Winzerstube des Weinguts Gelegenheit, das Ergebnis der Arbeit im Weinberg und im Keller zu probieren. Ob in Rot, Rosé oder Weiß, das Weltladen-Team ließ sich den Wein zur üppigen Brotzeit munden und einen goldenen Oktobertag ausklingen.
Am Wochenende vom 25-27. Juli feiert Neustadt sein großes Heimatfest. Wir sind dabei und schenken nach dem Gottesdienst Fairen Kaffee aus zusammen mit der Steuerungsgruppe der Stadt Neustadt.
Der Erlös geht an das Projekt FiBassar in Togo htts://www.fibassar.de, das Dr. Wilkening, ehemaliger Chefarzt des Neustädter Krankenhauses, seit vielen Jahren ehrenaamtlich unterstützt. Zuletzt hat der Verein den Bau einer Kinderklinik in der togolesischen Stadt Bassar finanziert.
Personen von links nach rechts:
Karin Gerlach (Weltladen), Ruth Halbritter (Kreisrätin), Anne Junhom (Stadtmarketing), Katharina Schulze (Mitglied des bayerischen Landtags), Barbara Fuchs (Mitglied des bayerischen Landtags)
Foto: Stadt Neustadt
FLZ, 31.01.2024
Am 27.05.2023, Pfingstsamstag, lud der ThemenMarktPlatz zum gemeinsamen Frühstück und buntem Programm am Neustädter Marktplatz ein.
Weitere Infos unter https://www.neustadt-aisch.de/kalender/4506
FLZ, 10.11.2022
FLZ, 24.05.2022
FLZ, 28.02.2022
FLZ, 22.10.2021
FLZ, 27.09.2021
FLZ, 19.07.2021
Ab Mittwoch, den 16.12.2020 - 10.01.2021, sind die Läden aufgrund der hohen Fallzahlen wieder geschlossen.
Lebensmittelgeschäfte und Läden, die den täglichen Bedarf absichern, dürfen weiterhin öffnen.
Der Weltladen hat vom 16. - 19.12.2020 nur vormittags geöffnet, ab dem 21.12. - 10.01.2021 ganz geschlossen.
FLZ, 17.12.2020
Artikel aus dem "Rathausboten" von November 2020
Aufgrund der weltweiten Pandemie kam es auch hierzulande zum Lockdown. Alle Läden (außer Lebensmittel) mussten schließen.
Wir hatten in den Wochen vom 23. März bis zum 04. Mai nur Dienstag und Samstag jeweils vormittags geöffnet und durften nur Lebensmittel und Seife verkaufen.
Unsere Kunden konnten den Fairen Handel auch durch ihre online-Bestellungen bei unseren Großhändlern unterstützen.
Die Ladenrenovierung ist abgeschlossen, die Wiedereröffnung ist am 10.09.2018
Unsere "Trommelfrau" Pia Reuther hat mit ihrer Gruppe vor unserem Laden einige Stücke dargeboten, was bei den Passanten sehr gut ankam; anbei ein paar Eindrücke hierzu. Dazu gab es noch ein paar süße Kostproben.